| WAZ - In's Ziel geschwitzt (25.06.2008) |
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Ins Ziel geschwitzt Ruhr-HöhenlaufSeit 2006 veranstaltet die Leichtathletik-Abteilung der MTG Horst den Ruhr-Höhenlauf und verzeichnet jährlich wachsende Teilnehmerzahlen. Die erste Austragung fiel mit dem 125-jährigen Bestehen des Vereins zusammen. Seitdem wird auch der Fritz-Bender-Gedächtnispokal verliehen. Der Namensgeber war Lauftrainer im Verein und verstarb im Jubiläumsjahr. LEICHTATHLETIK 3. Ruhr-HöhenlaufRuhrhalbinsel. Rekord-Teilnehmerzahl trotz schwülwarmen Wetters - Bei der dritten Ausgabe des von der MTG Horst organisierten "Ruhr-Höhenlaufs" liefen und schwitzten sich insgesamt 327 Starter ins Ziel. Mit dem ersten Start des Renntages machten sich mit den "Bambinis" gleich die jüngsten Teilnehmer auf ihren 500 Meter langen Rundkurs im Park am Hörsterfeld. Angefeuert wurden sie dabei, wie alle anderen Läufer auch, von rund 2000 Besuchern, die sich im Laufe des Tages am Rande der Strecke und vor allem im Start- und Zielbereich im Park am Hörster Feld einfanden. Dort gab es, neben den sportlichen Leistungen, auch ein buntes Rahmenprogramm unter anderem mit Tanzeinlagen zu bewundern. Im Mittelpunkt standen aber ganz klar die Aktiven, für die ein schwieriges Streckenprofil auf dem Programm stand. Während die "Jedermänner" und Walker eine Runde von 4700 Metern hinab zur Ruhr, an der Ruhr entlang, über die Pontonbrücke, am MTG-Vereinsheim vorbei und anschließend den schwierigen Anstieg über die Antonienallee hinauf zum Hörster Feld zu absolvieren hatten, mussten die Langstreckler (10 800 Meter) diese Route gleich zweimal in Angriff nehmen. Am besten zurecht kam dabei Marc-André Ocklenburg, der den Lauf damit zum dritten Mal in Folge für sich entscheiden konnte. Ungefährdet und mit einem Vorsprung von fast drei Minuten auf den Zweitplatzierten Sebastian Brinkmann (TLV Germania Überruhr) lief er den Hauptlauf nach Hause. Die ehemalige deutsche Spitzenläuferin Tanja Ortega Sawal siegte beim Jedermann- und Hauptlauf und sicherte sich damit, genau wie Ocklenburg, den Fritz-Bender-Gedächtnispokal, der an den schnellsten Mann und die schnellste Frau des Hauptrennens vergeben wird. Benannt ist die Auszeichnung nach dem langjährigen MTG-Lauftrainer. Sawals neunjähriger Sohn Salomo tritt auch schon in die Fußstapfen seiner Eltern. Bei den "Schülern-D" belegte er den 1. Platz und startete anschließend noch mit Vater Manuel im Hauptlauf über 10 800 Meter. Es ist erst der dritte Start, dennoch hat sich Ruhr-Höhenlauf schon im Leichtathletik-Kalender etabliert.
Quelle: DerWesten.de |


